Pointe du Hoc

Photo: Jebulon, CC0, via Wikimedia Commons

Pointe du Hoc ist einer der dramatischsten Schauplätze der D-Day-Küste: eine 30 Meter hohe Klippe, die zwischen Utah und Omaha Beach in die See ragt. Am 6. Juni 1944 erkletterten 225 US-Ranger unter dem Kommando von Lieutenant Colonel James E. Rudder diese senkrechte Klippe unter feindlichem Feuer, um eine deutsche Batterie auszuschalten, die die Landungsstrände unter Beschuss hätte nehmen können.

Als sie die Spitze erreichten, stellten sie fest, dass die schweren Geschütze verlegt worden waren — sie wurden in einer nahegelegenen Wiese gefunden und unbrauchbar gemacht. Gegen alle Erwartungen hielten die Ranger die Position zwei Tage lang ohne Verstärkung. Nur 90 der 225 Männer waren noch kampffähig, als Entsatz kam.

Der Ort heute

Die Spitze ist erhalten wie nach der Schlacht: Bombenkrater, freigelegte Bunker und die Überreste des deutschen Feuerleitstandes. Ein Wanderweg führt Sie an den Befestigungen vorbei bis zum Rand der Klippe.

Adresse: Pointe du Hoc, 14450 Cricqueville-en-Bessin
Öffnungszeiten: Täglich 9.00–17.00 Uhr (April–September)
Eintritt: Kostenlos

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